Seit Jahren wollte ich so einen RC-Buggy haben. Was "Richtiges", kein Spielzeug! Irgendwie ist aber immer wieder was dazwischen gekommen. Aber jetzt hat es geklappt. Auf der Suche nach einem günstigen Einsteigermodell bin ich auf den Neo Fighter gestossen. Der Preis erschien mir günstig: Inklusive Motor und Regler unter 80,- Euro! Eine preiswerte 2,4GHz-Funke kam gleich mit auf die Einkaufsliste. Achja, zwei NiMh-Akkus auch noch.

Ich liefere hier nur einen kurzen Überblick vom Bau. Wer will, kann sich auf theracer.com ein detailiertes Bild machen. RCRacerMan: Tamiya DT03 Neo fighter Buggy Build and Review (english)

Grund: Die Anleitung ist leicht verständlich.

Der Karton ist schön handllich und rappelvoll.

Erstmal gucken was da so alles drin ist:

Unten im Bild der 540er Motor.  Oben rechts die beiden Halbschalen vom Chassis. 

Nur drei Schrauben halten diese zusammen. Dann kommen die unteren Querlenker vorn und der Servoeinbau nebst Lenkgestänge.

 

Den Servo-Saver auf das Servo zu bekommen war etwas kniffelig. Er ist wichtig um harte Stöße vom Servogetriebe fernzuhalten.

 

Die oberen Querlenker und die Radhalter waren ebenso einfach zu montieren. Danach geht es an Getriebekasten und Hinterachse.

 

Das Kegeldifferential. Schön einfetten!

 

Das Differential sitzt auf diesem Bild links vom Motor. Dat Ding mit den Kabeln dran ist der Motor ;-)

Die komplette Hinterachse

 

Hier komplett mit der Hinterachse.

Die Ansicht von Vorn mit Aufgeklebten Motorregler. Der beiliegende Regler eignet sich auch für bürstenlose Motoren. Zu erkennen daran dass drei Kabel zum Motor gehen. Da hier aber nur ein althergebrachter Bürstenmotor werkelt, werden nur zwei Kabel gebraucht. Dazu muss der Regler entsprechend eingestellt werden. -> siehe Anleitung ;-)

Der nächste Bauabschnitt war richtig fummelig: Die Öldruck-Stoßdämpfer!

Nix von wegen fertig. Nee, selbst bauen ist angesagt! Aber es war dank der guten Anleitung kein Problem. Allerdings hat die kleine Phiole mit dem Öl gerade so ausgereicht.

Wichtig ist, dass alle Luftblasen raus sind, vor dem Verschliessen!

 

Niedlich die kleinen Dinger.

Die kleinen 3/4-Ringe werden um die Körper geklippt. Sie dienen dazu, die Federn zu spannen. Je mehr davon drin sind, desto härter wird die Einheit.

Mit eingebauter Federung sieht das Ganze schon mehr nach Auto aus. Hier ist auch schon der Empfänger vor dem Regler angebracht.

Die rot lackierten Räder dran und Akku rein, dann kann's losgehen...Ok die Karo fehlt noch.

 

Ein schlichtes Weiß muss reichen. Roter streifen mit roten Felgen gefällt mir. Das letzte Bild zeigt den Fighter auf dem Rasen.

Mal sehen wann ich ein kleines Video davon fertig hab. :-)

 Fazit

Macht Spaß! Das Fahren und auch der Bau. Ich kann diesen Bausatz nur empfehlen. Es gingen zwar ein paar Stunden ins Land, aber dafür weis ich jetzt was wo hingehört. Im Falle einer Reparatur ein Vorteil. Jetzt fehlen nur noch ein paar Mitstreiter... :)

Pro:

Einfach zu bauen, einfach zu fahren. Ideal für den Einsteiger. Öldruckstoßdämpfer, Fahrtregler und Motor inklusive. Ein paar Tuningoptionen existieren auch: Querlenker, Motorkühlkörper, Kugellager, Dämpferbrücken aus Kohlefaser, 17ner 19ner Motorritzel, Bürstenloser Motor, Stabilisatoren, harte Federn ...

Kontra:

Gleitlager statt gekapselte Kugellager.  Dämpferölflasche ein Tick zu klein. Ein-/Ausschalter schlecht zu erreichen.

 

 PS: Das weisse Farbschema bestand nur kurz..

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